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Tablet einrichten: Tablets in 3 Schritten startklar machen

Schritt 1: Auspacken und Aufladen des Akkus

Wer ein Tablet einrichten möchte, sollte es zunächst ausgiebig begutachten, um es bei Beschädigung beim Versand die Garantie geltend machen zu können. Dabei sollte man folgendes überpüfen:

  • Ist das Gerät in einem einwandfreien Zustand?
  • Sind die Schutzfolien und Abdeckungen noch vorhanden?
  • Ist das mitgelieferte Zubehör vollständig?

In der Regel gehören neben dem eigentlichen Tablet auch ein Ladegerät, ein USB-Kabel, eine Bedienungsanleitung und die Garantiekarte zum Lieferumfang. Je nach Gerät sind weitere Zubehörteile möglich. Nun gilt es, das Benutzerhandbuch zur Hand zu nehmen und aufmerksam durchzulesen. So kann man sich mit den Funktionen und der Ausstattung vertraut machen.

Vor der ersten Nutzung muss das Tablet aufgeladen werden. Dafür steckt man das mitgelieferte USB-Kabel in den Steckplatz eines Computers oder in das Ladegerät für die Steckdose. Das andere Ende des USB-Kabels wird an das Tablet angeschlossen. Je nach Tablet-Modell kann es nun einige Zeit lang dauern, bis der Akku vollständig aufgeladen ist. Die Ladestandanzeige informiert den Nutzer darüber, wenn der Akku voll ist. Erst dann sollte das Tablet eingeschaltet werden. Dafür hält man die Power-Taste etwa drei Sekunden lang gedrückt. Anschließend ertönt ein Signalton oder eine Mitteilung auf dem Display wird angezeigt. Jetzt kann die Einrichtung beginnen.

Schritt 2: Die ersten Einstellungen festlegen

Sobald das Tablet eingeschaltet ist, wird man schrittweise durch das Konfigurationsmenü geführt. Dabei werden in der Regel folgende Einstellungen abgefragt:

  • Sprache
  • WLAN-Netzwerk
  • Datum und Uhrzeit
  • Akzeptieren der Lizenzbedingungen
  • Anmeldung bei Google (bei Android-Tablets) oder iCloud (bei iPads)
  • Standortbestimmungen
  • Gerätebezeichnung

Die Spracheinstellung stellt meist den ersten Schritt dar. Dafür wählt man aus einer Liste verschiedener Sprachen einfach die gewünschte Sprache aus, indem man sie mit dem Finger antippt. Anschließend bestätigt man seine Auswahl mit „Weiter“.

Nun muss man sich in der Regel mit dem WLAN-Netzwerk verbinden. In diesem Schritt zeigt das Tablet eine Liste von WLAN-Netzwerken an, die derzeit erreichbar sind. Man sucht das eigene WLAN-Netzwerk aus und tippt es an, um die Einstellungen dafür anzugeben. Bei gesicherten Netzwerken wird das Passwort abgefragt, das über die Tastatur eingegeben werden kann. Anschließend tippt man auf „Verbinden“, damit sich das Tablet mit dem WLAN-Netzwerk verbinden kann.

Bei den meisten Tablets werden die Einstellungen für Uhrzeit und Datum beim Tablet einrichten selbstständig erkannt. Falls die Angaben nicht korrekt sind, kann man sie in diesem Schritt manuell korrigieren. Wenn alles stimmt, tippt man auf „Weiter“.

Jetzt muss man den Lizenzbedingungen zustimmen. Je nachdem, um welches Tablet es sich handelt, werden andere Nutzungsbedingungen angezeigt. Diese sollte man sorgfältig durchlesen, um zu erfahren, welche Aktionen laut Hersteller mit dem Tablet erlaubt und welche Handlungen verboten sind. Wenn man die Lizenzkonditionen gelesen und verstanden hat, tippt man auf „Akzeptieren“ und danach auf „Weiter“, um fortzufahren.

Nutzer eines Android-Tablets müssen sich nun bei Google anmelden, während sich iPad-Besitzer bei iCloud anmelden müssen. Das ist wichtig, um mit dem Tablet alle Funktionen vollständig nutzen zu können. Ohne sich bei Google oder iCloud anzumelden, kann man etwa keine E-Mails abrufen oder Apps herunterladen. Wenn man noch kein entsprechendes Konto besitzt, muss man zunächst einen Account anlegen. Das kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Wer ein Tablet einrichten möchte, muss sich auch mit den Standorteinstellungen auseinandersetzen. Wenn man die Funktion „Drahtlosnetze verwenden“ aktiviert, dürfen Apps mithilfe der WLAN-Verbindung eine ungefähre Standortbestimmung durchführen. Falls der Standort genauer erfasst werden soll, kann auch die Nutzung der GPS-Daten erlaubt werden. Insbesondere für Google Maps ist diese Funktion sinnvoll.

Zum Schluss muss oftmals noch eine Bezeichnung für das Tablet ausgewählt werden. Diese Gerätebezeichnung wird angezeigt, wenn man das Tablet online verwaltet oder mit einem Netzwerk verbindet.

Schritt 3: Die Benutzeroberfläche einrichten

Im dritten Schritt geht es darum, sich mit der Benutzeroberfläche vertraut zu machen und diese nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Dafür ruft man den Home-Bildschirm auf, wo sich alle installierten Apps befinden. Der Home-Bildschirm besteht aus verschiedenen Seiten, die sich mit Wischbewegungen nach links und rechts aufrufen lassen. Es ist sinnvoll beim Tablet einrichten zunächst alle Apps vom Home-Bildschirm zu entfernen, die man nicht benötigt. Dafür tippt man einfach das App-Symbol an und bewegt es zum Papierkorb. Durch diese Vorgehensweise wird die App zwar vom Home-Bildschirm gelöscht, aber nicht deinstalliert. Letzteres ist bei den meisten vorinstallierten Apps nicht möglich.

Zudem kann man Apps neu installieren und zum Home-Bildschirm hinzufügen. Dafür lädt man sich die gewünschten Anwendungen aus dem App Store oder bei Google Play herunter. Anschließend tippt man auf „Menü“, damit sich die Gesamtansicht aller Apps, die auf dem Gerät installiert sind, öffnet. Nun tippt man eine beliebige App aus der Liste an und zieht sie auf die gewünschte Position des Home-Bildschirms. Als Android-Nutzer kann man den Home-Bildschirm noch mit sogenannten Widgets aufwerten. Das sind kleine Apps, die direkt auf dem Home-Bildschirm ausgeführt werden, wie etwa die Uhrzeitanzeige oder das Wetter.

Jetzt ist das Tablet soweit fertig eingerichtet und voll funktionsfähig, sodass es individuell verwendet werden kann. Man hat nun die Möglichkeit, eine erste Google-Suche durchzuführen, sich bei sozialen Netzwerken anzumelden, weitere Einstellungen zu treffen oder Musik abzuspielen. Außerdem kann man neue Apps und Spiele installieren, um den Funktionsumfang des Tablets noch zu vergrößern.



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