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Tablets und das bisschen Speicher: USB-Sticks und SD-Karten

Nachdem wir zunächst einen Blick auf das Naheliegende geworfen haben, nämlich den eingebauten Flash-Speicher und den microSD-Karten-Slot, wollen wir nun zu einer weiteren Möglichkeit kommen, Daten sicher bei sich zu haben und dennoch den Datenspeicher des Tablets zu erweitern. Wenn ich sage „Daten sicher bei sich haben“, dann meine ich, dass man keinerlei Netzwerk benötigt für die Übertragung der Daten auf das Tablet.

Eine solche Möglichkeit ist natürlich der USB-Stick. Leider liegt hier das Problem darin, dass die allermeisten Hersteller von Tablets keinen USB-Port einbauen, jedenfalls keinen Typ-A, also den großen. Für manche Tablets gibt es Adapter für USB-Anschlüsse oder für SD-Karten. Ich habe einen solchen Adapter für das Samsung Galaxy Note 10.1 getestet. Ich sage jedoch gleich dazu, dass es – nach meinem Kenntnisstand – für iPads keine vergleichbar einfache Möglichkeit gibt, USB-Sticks anzuschließen. Für andere Tablets bin ich aber sicher, dass es ähnliche Lösungen gibt. Schließlich ist beim iPad vor allem das Betriebssystem der begrenzende Faktor.

Die Adapter selbst sind recht klein, nur wenige Zentimeter groß. Das ist sowohl ein Vor-, als auch ein Nachteil. Der einzige Nachteil ist allerdings, dass man sie leicht verliert. Ansonsten ist die Handhabung ganz einfach: Ihr öffnet die Kappe des Adapters, steckt ihn mit der richtigen Seite ins Tablet und an der anderen Seite den USB-Stick, bzw. die SD-Karte ein. Jetzt benötigt ihr nur noch einen Dateimanager, etwa den Astro Dateimanager im Falle von Android, um die Daten vom Stick auf das Tablet zu schieben und umgekehrt.

Die Geschwindigkeit ist dabei durch die Medien und die Hardware des Tablets beschränkt. Das heißt, eine schnelle SD-Karte und ein schneller USB-Stick führen in der Regel zu schnelleren Ergebnissen. Nichtsdestotrotz ist diese Lösung im Vergleich zum eingebauten Flash-Speicher dennoch langsamer.

Die Vorteile liegen meines Erachtens auf der Hand: Ihr müsst nur einmal daran denken, dass praktisch jeder Nutzer USB-Sticks hat. Sie sind also überall verfügbar, sodass ihr mithilfe der Sticks leicht Daten mit euren Freunden austauschen könnt, ohne dass ihr über das Internet gehen müsst. Dies schont nicht nur euren Datentarif, sondern kann im Einzelfall auch der Sicherheit dienlich sein – falls ihr zu der Minderheit der Tablet-Nutzer gehört, denen ihre Datensicherheit sehr wichtig ist.

Aber auch wenn nicht: Für 64 GB auf einem Stick 40 Euro hinzulegen ist im Vergleich zum eingebauten Flash-Speicher in gleicher Größe regelrecht günstig. Natürlich geht es noch billiger, als die genannten 40 Euro. Allerdings halte ich diesen Preis für angemessen bei einem Speicher mit vernünftiger Performance. Was ihr dann letzten Endes ausgeben wollt, ist natürlich euch überlassen. Der Adapter selbst kostet lediglich um die fünf Euro. Wenn ihr also ohnehin schon einen USB-Stick habt, seid ihr mit dieser Lösung sicherlich gut beraten.

Fazit

Die Kosten für den Adapter selbst sind mit fünf Euro sehr gering. Vorausgesetzt, dass ihr schon einen USB-Stick habt, bleibt es auch bei diesen geringen Kosten. Die Geschwindigkeit ist vergleichsweise gut, wenn auch nicht so toll, wie beim eingebauten Flash-Speicher. Punkten kann der Stick hingegen bei der Sicherheit, da die Daten nicht übers Netz gehen, was zugleich das letzte Kriterium positiv beeinflusst, nämlich die geringe Belastung des Datentarifs. Lediglich das Teilen der Daten erfordert, dass man sich persönlich trifft. Das ist zwar nicht so komfortabel, wie es bei den Lösungen in der Cloud, dafür fördert es das Sozialgefüge.

Wer übrigens auf die Idee kommt, dass man über einen solchen Adapter auch eine Festplatte anschließen könnte sei gewarnt: Die Stromversorgung durch das Tablet ist dafür oft nicht ausreichend. Das kann also nur funktionieren, wenn sie ihre Energie aus einer anderen Quelle bezieht.


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