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  1. #1
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    [Diskussion des Monats]-Größe und Kosten des Tabletspeichers

    Hallo zusammen,
    Wie manchen von euch ja vielleicht aufgefallen ist, hat es in den letzten beiden Wochen keine "Diskussion der Woche" mehr gegeben und das wird auch in naher Zukunft erstmal so bleiben.

    Stattdessen haben wir das Ganze nun etwas umgebaut und werden von nun an einen ganzen Monat lang über ein bestimmtes Thema aus der Tablet- und Mobilewelt diskutieren, anstatt nur 7 Tage wie bislang!!

    Die hat 2 Gründe: zum Einen gibt es nicht unbedingt jede Woche ein interessantes Diskussionsthema und zum anderen kann in einem Monat eine wesentlich längere und umfangreichere Diskussion zu Stande kommen, als in nur 7 Tagen.

    Natürlich interessiert uns auch eure Meinung dazu! Findet ihr das Ok und gut, dass wir die Diskussion nun umgestellt haben, oder wollte ihr eigentlich wie bislang jede Woche über etwas Neues diskutieren? Außerdem freuen wir uns natürlich immer über Themenvorschläge (einfach per PN an Jakob, Yetirapper oder mich)!!

    Nun aber zum Diskussionsthema im Februar: Den Speicher eines Tablets und die damit verbundenen Kosten!

    Tablets sind schnell und müssen ständig flüssig laufen ohne größere Ruckler: Das ist eine grundlegende Anforderung, die die meisten Nutzer haben.
    Deswegen verbauen eigentlich alle Hersteller die neueren und schnelleren, aber leider auch teureren, SSD-Speicher, in ihre Geräte. Wie schwer/kostenaufwendig es für die Hersteller selbst ist, diese SSDs herzustellen bzw. einzukaufen und dann auf dem kleinen Platz, der in den immer dünneren Tablet-Computern vorhanden ist, kann allerdings niemand so genau sagen.

    Fest steht aber, dass sich besonders Apple und Google jedes Gigabyte fürstlich bezahlen lassen, da sie zum "Schutze der Nutzer" keine direkte Erweiterungsmöglichkeiten (microSD-Karten, USB-Sticks) anbieten und den Kunden so zwingen, wenn er mehr Speicher auf seinem Tablet, für Apps, Filme, Fotos, etc. haben will, diesen direkt bei ihm zu erwerben.

    Dies ist für viele ein Ausschluss-Kriterium für ein Tablet dieser Hersteller. Die meisten Android- und eigentlich alle Windows8-Tablets besitzen immerhin ein MicroSD-Kartenslot, der allerdings oft auf 32 oder 64GB begrenzt ist, aber immerhin eine günstige Alternative bietet.

    Um nun potenzielle Kunden, die mit dem bisherigen Speichermaximum 64GB nicht auskamen, doch noch in die Applewelt zu ziehen, hat man sich in Cupertino dazu entschlossen, nun auch eine 128GB-Version des "großen" iPads zu verkaufen. Kosten soll diese 799€ (ohne 4G), also genau 300€ mehr, als die kleinste Version (16GB).
    Sie ist allerdings weder vom äußerlichen (dicker, länger, etc.) noch vom inneren (Hardware, Software, abgesehen von der Speicherkapazität), in irgendeiner Art anders, als die kleinste. Daher verlangt Apple im Prinzip 300€ für die Differenz aus 128GB und 16GB. Also 300€ für 112GB, die wir jetzt mal zu Gunsten Apples und der Vergleichbarkeit mal auf 120GB aufrunden.
    Damit kostet 1GB 2,50€ in der größten Version. (32 und 64 GB sind sogar noch teurer: 6,50€ und 3,12€, wenn man von den reinen Mehrkosten die Apple für die Speichererweiterung verlangt ausgeht).

    Bei Google sind es beim Nexus 10 ebenfalls 100€ mehr für die 32GB-Version als für die 16GB, und damit genauso teuer wie Apples kleinste Speichererweiterung.

    Zum Vergleich: Eine 2,5-Zoll SSD von Samsung mit 120GB kostet bei Amazon neu 87€...vermutlich werden solche zwar nicht in Tablets verwendet, aber dennoch ein interessante Normgröße, finde ich.

    Seltsamerweise passen aber in die kleineren 7/7.9-Zoll Modelle die gleichen Speicherkapazitäten (außer bei Apple die 128GB Version) und obwohl hier der Platz ja noch kleiner ist, und somit noch höher entwickelte SSDs verbaut sein müssen, die vermutlich auch mehr kosten, und diese sind zu wesentlich günstigeren Preisen erhältlich.

    Da stellt sich mir nun die Frage: Sind die Preise wirklich noch gerechtfertigt? Sind SSDs für Tablets tatsächlich so teuer, dass sie die Hersteller, wenn diese noch einen akzeptablen Gewinn daraus schlagen wollen, dazu zwingen, diese so teuer weiterzuverkaufen, oder ist das reine Ausnutzung der eigenen Machtposition am Markt, was ja rein rechtlich auch absolut legitim wäre?

    Und diese Frage würde ich gerne an euch weitergeben!! Was haltet ihr davon? Sind die Preise angebracht? Seid ihr bereit, 300€ mehr für reine Speicherkapazität (die auch dann noch mehr oder weniger begrenzt ist) zu bezahlen, wenn es Alternativen, wie die hier [How To] Speicherplatz vom Tablet erweitern - Erfahrungsbericht vorgestellte, gibt, die wesentlich günstiger, dafür aber nicht ganz so komfortabel und simpel sind.

    Außerdem wüssten wir gerne, welche Speicherkapazität ihr für notwendig haltet bei Tablets (ob nun mit Erweiterung durch SD-Karte oder ohne)?

    Ich freue mich auf eure Meinungen und Ideen zu diesem Thema und hoffe auf rege Beteiligung.

    In diesem Sinne!

    Los gehts!

  2. #2
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    Ich habe Speicher beim Smartphone für immens wichtig gehalten. Da habe ich ein richtig "fettes" Modell gekauft und noch dazu das Maximum an MicroSD-Karte reingepackt. Beim Tablet habe ich dann zunächst gleich gedacht und mir ein entsprechendes Modell gekauft. Heute stelle ich fest, dass ich das Tablet wesentlich häufiger in sehr gut mit WLAN oder 3G ausgebauten Räumen nutze und deswegen eigentlich nur sehr wenig Speicher direkt auf dem Gerät brauche.
    Vieles ist bei mir per Streaming zu erreichen, sei es Musik über Ubuntu1/GoogleMusik (die eigene) oder Spotify (die gemietete), Bilder, Dateien, etc., die entweder auf Cloudservern großer Anbieter zugänglich sind, oder über meine Fritz! Lösung. Heute würde ich sagen, dass 16 GB, auch ohne Erweiterung, für meinen Bedarf bei entsprechenden Preisen ein guter Kompromiss wäre.
    Mehr nur, wenn der Speicher billiger wird, von einer MicroSD würde ich heute meine Entscheidung nicht mehr abhängig machen.

  3. #3
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    Ich finde die monatliche Diskussion auf jeden Fall besser! Nun zum Thema:

    Ich finde die externe Speicherkarte nicht nur wegen dem Speicherplatz wichtig, sondern der Möglichkeit, Daten schnell zu transferieren! Wenn ich zum Beispiel ein neues Smartphone hab, stecke ich nur meine alte 32 GB SD Karte rein und habe alles dabei.

    Das gleicher wenn ich anderen ein Haufen Dateien senden will - geht viel schneller, wenn die sich das von meiner SD-Karte rüberkopieren. Ähnliches gilt auch gerade für Filme, auf eine 32 GB Speicherkarte passen dann viell 3-4 Stück und die kann man dann immer wenn man Laune hat auf seinem Tablet/Smartphone schauen. Ganz zu schweigen vom Custom-ROM Flashen, wo eine externe SD das Leben sowieso massiv vereinfacht.

    An sich brauche ich eigentlich kaum Speicher im Tablet. 16 GB würden mir eigentlich reichen (ohne Filme und Serien).

    MFG

  4. #4
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    Hi Raven,

    kommt das bei dir eigentlich oft vor, dass du die SD-Karte aus dem Phon / Tablet nimmst? Rein interessehalber, ich mache das nämlich nie, obwohl es natürlich die einfachste Art ist, Daten zu teilen. Die kommt bei mir rein und ich glaube, ich habe sie noch nie rausgenommen...

  5. #5
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    Ich mache das andauernd... wenn ich zum Beispiel Daten auf mein Handy ziehen will geht das über den Card Reader etwa 4 mal schneller, als über die unglaublich langsame USB Verbindung (Galaxy Note) - gerade bei Filmen oder Serien. Oder eben beim Flashen von Custom-ROMs. Ansonsten wechsle ich mein Smartphone halt auch des öfteren.

    Klar muss man beim Galaxy Note anders als bei HTC immer den Akku dafür rausnehmen, aber bei sehr großen Dateien geht es halt schneller als über USB oder gar Bluetooth...

    MfG

  6. #6
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    Vielen Dank euch beiden für eure meinung! @mou_spill: leider ist mein Datentarif zumindest für Videostreaming nicht groß genug (zudem kosten mir die Cloudservices auch noch zu viel), aber Spotify werde ich auch demnächst mal austesten, weil das auch schon 4-5GB ausmachen könnte. Dazu eine Frage:Wie lange kann man die Lieder ohne Internetverbindung hören? wenn ich nämlich 2-3 im Urlaub bin, möchte ich ungerne nach einer Woche auf meine Musik verzichten.@Raven: Ich finde die Erweiterung per SD eigentlich auch sehr praktisch, allerdings habe ich die SD-Karte eigentlich durchgehend im Handy gelassen, weil gerade der Umstand, dass ich vorher den Akku entfernen muss, sehr lästig war.Nur für Apps, Ebooks und ein paar Fotos, reichen mir 16Gb auch aus, und ich werde ebenfalls weiterhin zur kleinsten Variante greifen, es würde mich aber freuen, wenn diese 32 GB besäße. Für Filme und Musik werde ich dann meine Festplatte bzw. Streamingdienste in Anspruch nehmen.Lg Jan

  7. #7
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    Jan, ehrlich, das weiß ich gar nicht. Erwischt mich kalt, die Frage. Ich hatte in letzter Zeit im Urlaub auch im Ausland regelmäßig WLAN-Verbindung in der Unterkunft. Manchmal hole ich mir sogar eine lokale SIM mit Datentarif. Klingt vielleicht etwas nach Internetsucht, ist aber nur - ein bisschen. Muss ich mich mal schlau machen...
    ________________edit________________
    O.k., jetzt habe ich mal nachgelesen:
    "Das bedeutet, dass Spotify nunmehr im Offline-Modus läuft und keinen Datenverkehr mehr braucht. Nach 30 Tagen wird es allerdings notwendig, den Offline-Modus auszuschalten, da Spotify online verifizieren muss, dass noch ein aktives Premium-Abo läuft."
    Also kannst du drei Wochen überstehen. Vier Wochen geht auch noch. Fünf wird ein Problem. Aber hey: Glückwunsch wenn du dir einen tollen Urlaub leisten kannst, der dich fünf Wochen ins exotische Ausland ganz ohne Internetverbindung (wo ist das gleich noch?) führt.

  8. #8
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    Ah, das ist gut zu wissen!Ja da hast du recht, 30Tage ohne Internet würde ich vermutlich eh nicht aushalten Ich habe mal was von 14 Tagen gehört, dass hätte mich etwas gestört, aber wenn das 30 Tage geht, reicht mir das vollkommen.Dann werde ich mich da nach meinen Vorabi-Klausuren mal drum kümmern und mir erstmal eine Kreditkarte zulegen (brauche ich eh mal so langsam) damit ich auch ein Abo abschließen kann.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Jan K. Beitrag anzeigen
    Dann werde ich mich da nach meinen Vorabi-Klausuren mal drum kümmern und mir erstmal eine Kreditkarte zulegen (brauche ich eh mal so langsam) damit ich auch ein Abo abschließen kann.
    Geht auch mit PayPal Aber eine Kreditkarte ist natürlich trotzdem praktisch...
    (sorry für Off-Topic)

    Bzgl. Speicher: Mittlerweile merke ich, dass ich kaum noch etwas vom internen Speicher belege. Auch SD-Karten benutze ich eigentlich gar nicht. Falls ich doch mal meine ganze Filmsammlung unterwegs brauche, nehme ich einfach meine Festplatte mit und schließe sie per USB an mein Transformer Prime an (entsprechende Anschlüsse finde ich daher sehr wichtig bei Tablets).
    Ansonsten lagere ich aber soviel es geht auf die Cloud aus. Ist wesentlich praktischer, da man überall und mit allen Geräten darauf Zugriff hat.
    mou_spill hat sich bedankt.

  10. #10
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    @Jakob: Paypal habe ich leider auch nicht, aber die Kreditkarte ist schon beantragt, von daher...

    @Topic: So, ich bin zwar mal wieder etwas spät dran, aber die letzten Wochen waren leider etwas vollgepackt mit Vorabi-Klausuren und Referaten, deswegen schließe ich erst jetzt diese erste und wie ich finde sehr interessante und aufschlussreiche "Diskussion des Monats".
    Ich persönlich habe einige coole Anregungen bekommen (danke mou_spill dafür ) und hoffe, dass vielleicht auch meine Alternativ-Lösung, dem ein oder anderen gefallen hat!

    Generell wird Speicherplatz wohl immer ein wichtiger und teurer Faktor beim Tabletkauf bleiben, aber vielleicht können die Hersteller sich ja irgendwann mal dazu durchringen ihn erweiterbar zu machen (einige tun das ja schon) oder zumindest günstiger anzubieten...

    Vielen Dank an alle Teilnehmer! Morgen wird dann die nächste Diskussion online gestellt.

    LG Jan
    Jakob und oddy haben sich bedankt.

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