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Tablets und das bisschen Speicher – Vorwort

Bis vor Kurzem war es ein ehernes Gesetz: Jedes Jahr werden die Prozessoren der Desktop-Computer schneller und die Festplatten größer. Ein Terabyte. Zwei Terabyte. Mehr Terabyte. Und die Nutzer der Computer schienen genau das zu wollen: immer stärkere Power-Maschinen mit endlos Speicher.

Heute ist das anders. Seit iPad und Chromebook scheinen 16 GB für viele User anscheinend vollkommen ausreichend zu sein. Trotzdem: Mit den Tablets wollen wir ja nicht nur im Internet surfen, sondern auch Bilder anschauen, Musik hören, Videos sehen. Wir wollen Medien konsumieren, und Medien wollen gespeichert sein. Wenn wir aber nur 16 GB internen Speicher haben, müssen wir offenbar anders mit Speicher und Daten arbeiten, als wir das früher getan haben. Wahrscheinlich haben die meisten von uns schon Wege gefunden, damit umzugehen, nicht mehr die gesamte Videokollektion auf der Festplatte dabei zu haben.

Wir gehen in einer kleinen Artikelserie der Frage nach, wie wir als Privatpersonen mit den geringen Kapazitäten an Massenspeicher, die uns die meisten Tablets bieten, umgehen und dabei trotzdem vernünftig arbeiten können. Dabei stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, den Speicher der Tablets auf die eine oder andere Art zu erweitern, testen diese Möglichkeiten und zeigen euch die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Eines vorab: Es gibt natürlich Tablets, die uns mehr als 16 GB bieten. Das neue iPad gibt es in einer Konfiguration mit 128 GB internem Speicher – wenn auch nicht ganz billig. Andere Tablets bieten die Möglichkeit, den Speicher mit einer microSD-Karte zu erweitern. Es gibt einzelne Geräte, die sogar noch mehr als die von Apple verbauten 128 GB anbieten. Aber egal, wie wir es drehen und wenden: Wir haben eine Terabyte-Diät hinter uns, welche zu im wahrsten Sinne des Wortes schlanken Geräten geführt hat, und jetzt müssen wir sehen, wie wir damit zurecht kommen.

In den nächsten Tagen werden wir folgende Möglichkeiten, den Speicher aufzupimpen, auf Herz und Nieren prüfen: USB-Sticks und externe Festplatten, Wireless HDDs, Cloud Storage, Networt Attached Storage. Dabei wird es im Prinzip drei große Kategorien geben: Lösungen, bei denen ihr eure Daten mitnehmen könnt/müsst, Lösungen bei denen ihr eure Daten bei euch speichert, aber über das Internet auf euer Tablet ladet, und Lösungen, bei denen ihr eure Daten im Internet speichert und über das Internet auf das Tablet ladet. Also bleibt dran, vielleicht ist ja was dabei, das für euch auch funktioniert. Und wenn ihr noch gute Ideen habt, wie man den mickrigen Tablet-Speicher aufbohren kann: Nur her damit in die Kommentare!


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