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Tablets und das bisschen Speicher: Interner Speicher vs. microSD-Karten

In der kleinen Serie zum Thema Speicher beginnen wir mit dem Naheliegenden: dem eingebauten Flash-Speicher und microSD-Karten.

Viele Tablets werden mit unterschiedlicher Speicherkapazität angeboten, manche zusätzlich mit der Möglichkeit, den Speicher mit einer microSD-Karte zu erweitern.

Wo sind da jetzt die Vor- und Nachteile?

Wenn ihr euch auf ein Tablet festgelegt habt, das keine microSD-Karten-Erweiterung anbietet, gibt es nur die Möglichkeit, die Version mit dem größeren internen Speicher zu wählen – wenn es denn hier eine Wahlmöglichkeit gibt. Das kann bei dem hohen Aufpreis, der für mehr Flash-Speicher meist verlangt wird, ziemlich frustrierend sein. Beim Apple iPad Air kostet beispielsweise das 32-GB-Modell stolze 90 Euro mehr als das 16-GB-Modell. Auch die größeren Sprünge von 32 GB auf 64 GB sowie von 64 GB auf 128 GB schlagen jeweils mit 90 Euro zu Buche. Wollt ihr bei Apple möglichst wenig pro GB bezahlen, müsst ihr also zum 128-GB-Modell greifen. Nichtsdestotrotz sind 479 Euro für das 16-GB-Modell nicht billig und 749 Euro für das 128-GB-Modell schlicht happig. Deswegen werden sicher viele – trotz der Rechnung, dass das GB beim großen Modell eigentlich viel billiger ist als beim kleinen – sich mit 16 GB begnügen.

Aber auch Tablets mit microSD-Karten-Slot werden häufig mit unterschiedlichen Speichervarianten angeboten – und auch hier sind meist die Preissprünge zwischen den Speichervarianten deutlich größer, als eine vergleichbare Speichererweiterung durch eine microSD-Karte kosten würde.

Warum solltet ihr also die größere Variante nehmen?

Es gibt drei Gründe dafür. Zum einen steigt damit die gesamt verfügbare Speicherkapazität – denn selbst wenn man 64 GB durch eine Speicherkarte erweitern kann, bedeutet das, dass ihr nach oben begrenzt seid. Zweitens ist Flash-Speicher schneller, und das selbst wenn die maximale Geschwindigkeit von Flash im Tablet nicht in jedem Fall voll ausgenutzt wird. Und schließlich gibt es Daten, die ausschließlich auf dem eingebauten Flash abgelegt werden können. Apps zum Beispiel können überwiegend ausschließlich auf dem internen Speicher abgelegt werden – übrigens natürlich wieder aus Performance-Gründen. Das heißt, dass ihr abhängig davon, was ihr mit eurem Tablet anstellen wollt, von vornherein mit der „kleinsten“ Variante vielleicht gar nicht glücklich werdet.

Bietet sich euch die Möglichkeit, eine microSD-Karte ins Tablet zu stecken, ist die Entscheidung einfach: Auf jeden Fall! Sie ist vergleichsweise günstig, ihr könnt sie notfalls auch mal herausnehmen und für den Transfer größerer Datenmengen weitergeben, und ihr könnt sie gegen eine andere Karte mit anderen Daten tauschen. Für mich ist die Frage, ob ein microSD-Karten-Slot vorhanden ist, ein echtes Kaufargument.

Beide Versionen haben jedenfalls einen großen Vorteil: Die Daten sind lokal vorgehalten. Das heißt, dass sie weder bei einem fremden Anbieter gespeichert werden müssen, der dann auch Zugriff darauf haben könnte, noch müssen sie gestreamt werden – was die Daten einerseits anfälliger für Angriffe macht, und andererseits womöglich den Datentarif bei Tablets mit 3G oder 4G belastet (sofern ihr in dem Moment, in dem ihr die Daten streamen wollt, überhaupt Netz habt).

Fazit

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