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Sponsored Video: IBM gibt Einblick in Atom-Forschung

Wenn man das von IBM veröffentlichte Video „Ein Junge und sein Atom“ ohne Texteinblendungen und Hintergrundwissen anschauen würde, könnte man sich fragen, was diese sehr elementare Animation aussagen soll. Denn tatsächlich ist die Handlung des Kurzfilms nicht besonders spektakulär: Ein kleiner Junge spielt mit einem Atom und nutzt es zum Beispiel als Ball oder Trampolin. Damit allein hätte man wohl auch als große Marke wie IBM keine große Aufmerksamkeit erregen können.

Das eigentlich Spannende ist aber wie der Film entstanden ist. Die Forscher haben es geschafft, Tausende von Atomen zu bewegen, um den spielenden Jungen darzustellen. Aufgenommen wurde das Spektakel mithilfe eines Rastertunnelmikroskops zunächst in Einzelaufnahmen, welche dann später zu einem Video zusammengefügt wurden. Das 94 Sekunden lange Resultat wurde bereits mit einem Eintrag im Guinness Buch der Rekorde als „kleinster Film der Welt“ gewürdigt. Auf YouTube hat die englische Version seit der Veröffentlichung im April über 4,6 Millionen Views erreicht.

Die Wissenschaftler wollen mit dem Projekt ein anschauliches Beispiel geben, wie weit man bereits mit der Forschung an atomaren Speichern ist. Langfristig planen die IBM-Mitarbeiter, dadurch mehr über die Grenzen der Datenspeicherung herauszufinden.

Es steckt also ein unglaubliches Potenzial in diesem Forschungsfeld, welches von IBM seit vielen Jahren vorangetrieben wird. Was zurzeit noch als eher spielerisches Projekt aussieht, könnte letztendlich eine weitere Revolution in der alltäglichen Mediennutzung hervorrufen.

Letztes Jahr hat man es im IBM-Labor bereits geschafft, ein Bit auf nur 12 Atomen zu speichern. Bei zurzeit verbreiteten Speichermedien werden noch rund 1 Million Atome für ein Bit benötigt. Nicht nur externe Speichermedien könnten somit auf Fingernagelgröße schrumpfen – auch auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets würde man deutlich mehr Dateien speichern können, ohne dass dies auf Kosten der Dicke oder des Gewichts geht. Vermutlich werden wir uns schon in ein paar Jahren über die heute üblichen Speichergrößen lustig machen.

Mehr über IBM Atomic Memory hier.

Dieser Artikel wurde gesponsert von IBM.


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