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Samsung Pay: Wie der neue Bezahldienst funktioniert

Im Trubel rund um die Vorstellung des neuen Samsung Galaxy S6 hat manch einer vielleicht übersehen, dass die Südkoreaner mit Samsung Pay eine weitere spannende Neuerung parat haben. Mithilfe des neuen Bezahldienstes will man der Konkurrenz von Apple ordentlich einheizen und das Bezahlen mit dem Smartphone endlich salonfähig machen. Bis der Dienst von Samsung allerdings in Deutschland ankommt, dürfte noch eine ganze Weile vergehen – da sich unsere mobilen Geräte aber in Zukunft sicher auf die eine oder andere Art und Weise zum Ersatz für unsere Brieftaschen entwickeln könnten, lohnt sich ein näherer Blick auf Samsung Pay.

Man könnte Samsung im ersten Moment mangelnde Innovation vorwerfen: Schließlich bietet nicht nur Apple, sondern auch Google mit Wallet bereits einen Dienst, mit dem Nutzer ihr Smartphone zur Bezahlung verwenden können. In Deutschland ist dies noch nicht allzu stark verbreitet, aber in Märkten wie zum Beispiel den USA wird die Bezahlung mit dem mobilen Gerät bereits eifrig betrieben – wo sie denn möglich ist. Das Problem ist nämlich weniger die Bereitschaft der Kunden, sondern der jeweiligen Händler: Die modernste und sicherste Bezahlmethode hilft einem schließlich nicht viel, wenn man damit nirgendwo Transaktionen durchführen kann. Deshalb hat sich Apple schon vor dem Launch des eigenen Dienstes sehr viel Mühe gemacht, namenhafte Handelsketten mit in Boot zu holen. Bezahlen kann man mit Apple Pay dennoch nur bei etwa 5 Prozent der US-amerikanischen Läden.

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Genau das möchte Samsung mit dem eigenen Bezahldienst besser machen und übernahm dazu das Unternehmen LoopPay. Bei LoopPay handelte es sich um ein Unternehmen, das spezielles Zubehör für das Bezahlen mit dem iPhone herstellte. Kreditkarten und Co. wurden eingescannt und dann mithilfe der App digital abgespeichert. Eine dazugehörige Schutzhülle sendete dann das Signal der Karte bei Bedarf an der Kasse und simulierte dadurch den Einschub einer echten Karte. Anstelle von NFC-Empfängern können daher in der Theorie auch ganz normale Kartenlesegeräte per LoopPay (beziehungsweise fortan Samsung Pay) digitalisierte Karten auslesen. Kurz gesagt: Sollte Samsungs Vision Wirklichkeit werden, können die Kunden in Zukunft mit ihrem Samsung Galaxy S6 ohne Aufwand überall bezahlen, wo auch mit herkömmlichen Kreditkarten etc. bezahlt werden kann, was einen ziemlichen Durchbruch darstellen dürfte. Zudem wird beim Samsung Galaxy S6 die Technologie bereits im Gehäuse integriert sein – spezielles Zubehör ist daher nicht nötig.

Ein großes Fragezeichen stellt allerdings noch der Punkt der Sicherheit dar, da das emittierte Signal, welches den Magnetstreifen der Karten emuliert, eventuell abgefangen werden könnte und auch die Speicherung der Karteninhaber-Informationen auf dem Smartphone muss auf dem separaten Sicherheitsspeicher ausreichend vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.

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