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Infografik: Was Blende, Belichtungszeit und ISO bedeuten

So manch einer ist mit dem Möglichkeiten der Kamera seines Smartphones, Phablets oder Tablets bereits völlig überfordert: Zwar können die Geräte nach wie vor nicht eine professionelle Fotoausrüstung ersetzen, doch die Einstellungsmöglichkeiten sind bei so einigen High End-Geräten schon durchaus beachtlich.

Außerdem hat sich der eine oder andere vielleicht schon einmal gefragt, was denn eigentlich die Angabe f/2.0 oder ähnliches bedeutet; um sich dies ein für alle Male merken zu können, gibt es vom Fotoblog Hamburg einen kleinen Spicker, auf dem die drei wichtigsten Kennzeichen notiert sind.

Blende

Bei der Blende oder auch Blendenzahl handelt es sich grob gesagt um eine Angabe, wie groß die Öffnung ist, durch die das Licht fällt. Es gilt sich zu merken, dass große Zahlen wie zum Beispiel f/32 eine besonders kleine Blende, kleine Zahlen wie f/1.4 eine besonders große Blende meinen.

Durch eine große Blende können zum Einen bessere Bilder bei Nacht entstehen, da mehr Licht auf den Sensor fällt. Zum Anderen lässt sich mit der Tiefenschärfe spielen, um so zum Beispiel nur bestimmte Objekte abzulichten.

Belichtungszeit

Die Belichtungszeit ist ein weiterer Faktor um zu regulieren, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Bei kurzen Belichtungszeiten können auch schnelle Objekte abgelichtet werden, allerdings reicht der Lichteinfall bei Dunkelheit dann oft nicht aus. Lange Belichtungszeiten erlauben bei Dunkelheit ein besseres Bild, führen aber bei bewegten Motiven sehr schnell zur Unschärfe – manchmal reicht schon  das Zittern des Fotografen selbst aus, um dann für ein unscharfes Bild zu sorgen.

ISO-Wert

Schließlich gibt es noch den ISO-Wert: Dieser reguliert die Empfindlichkeit der Kamera. Ein hoher ISO-Wert entspricht auch einer sehr hohen Empfindlichkeit, wobei neben dem eigentlich zu sehenden Bild leider auch das grundsätzlich vorhandene Rauschen verstärkt wird. Daher gilt es beim Fotografieren stets eine Balance aus den verschiedenen Werten zu ermitteln, um auch bei schlechteren Verhältnissen ein gutes Bild erzielen zu können.

Bei Smartphones und Tablets lässt sich vor allem der ISO-Wert variieren, bei der Belichtungszeit gibt es nur wenige Modelle wie zum Beispiel das Find 7, die eine Variation zulassen. Die Blende dagegen ist konstruktionsbedingt bei fast allen Smartphones nicht verstellbar; eine große Blendenzahl ist aber ein Indiz dafür, dass auch die Fotografie in der Dunkelheit noch einigermaßen klappt.

Weitere tolle Links für Smartphone-Fotografen:

Fotografie-Blog von Martin Kleinheinz (sehr toll, um Fotografie-Grundlagen zu lernen!)
22 Tipps für bessere Handyfotos von 22Places
– So fotografierst du mit dem iPhone von Apple (gute Videos, die zeigen, wie man das Beste aus der iPhone-Kamera in bestimmten Situationen herausholen kann)

[quelle link=“http://blog.hamburger-fotospots.de/kostenloser-download-foto-cheatcard-fuer-fotografen/“ name=“Fotoblog Hamburg“]


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