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Apple erreicht Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 in Australien

Wie der Branchendienst Bloomberg berichtet, ist es Apple gelungen, mit Samsung eine Einigung zu erringen, welche das vorläufige Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 des in Südkorea beheimateten Konzerns in Australien vorsieht, bis die dortigen Rechtsstreitigkeiten zu einem Ende gefunden haben.

Samsung muss es demnach unterlassen, das Galaxy Tab 10.1 in Australien anzubieten oder zu bewerben. Vorangegangen ist dem ein bereits monatelang andauernder Patentstreit beider Konzerne beginnend mit einer von Apple in den USA im April eingereichten Klage, wonach Samsungs Produkte sowohl Design als auch Technologie von Apple patentierter Produkte imitieren. Samsung hat sich daraufhin seinerseits mit entsprechenden Gegenklagen zur Wehr zu setzen versucht.

Nach der Ankündigung Samsungs vom 20. Juli 2011, das Galaxy Tab 10.1 in Australien anbieten zu wollen, hielt es Apple nach Aussage des Anwalts Steven Burley vor dem zuständigen australischen Gericht für notwendig, hier eine entsprechende Klage einzureichen um ein Verkaufsverbot des Produkts zu erreichen, da insgesamt zehn Patente Apples, inklusive dem „Look and Feel“ und der Touchscreentechnologie verletzt werden.

Samsung hat dem nunmehr zugestimmt, bis eine Einigung erreicht werden konnte oder Apple den anhängigen Prozess verloren haben würde. In letzterem Fall sieht das Abkommen eine nicht näher benannte Schadensersatzzahlung an Samsung vor, um die entstandenen Gewinnausfälle auszugleichen. Ende August will sich das Gericht erneut des Falls annehmen und einen Verhandlungstermin festlegen, sofern dies dann noch erforderlich sein sollte.

[referenz link=“http://androidcommunity.com/samsung-tablet-sales-halted-in-australia-pending-apple-suit-20110801/“ name=“AndroidCommunity“]



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