Visible Light Communication – Datentransfer über Licht

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Zugegeben, bei Bluetooth, Wi-Fi, 3G-Verbindung und mittlerweile auch NFC mag es sich den meisten Nutzern nicht erschließen, weshalb man ...


Visible Light Communication

Zugegeben, bei Bluetooth, Wi-Fi, 3G-Verbindung und mittlerweile auch NFC mag es sich den meisten Nutzern nicht erschließen, weshalb man noch mehr Möglichkeiten benötigt, um drahtlos Informationen auszutauschen. Die Visible-Light-Technologie beruht jedoch auf einem etwas anderen Konzept, nämlich der Übertragung von Informationen über Licht-Signale, die man tatsächlich auch mit dem menschlichen Auge sehen kann – daher auch der sinnige Name. Mittlerweile gibt es bereits Prototypen, die den Einsatz bei Android-Smartphones und Tablets zeigen, der zumindest in bestimmten Situationen sinnvoll sein kann.

Visible Light Communication

Angeblich sei vor allem die präzise Ordnung ein Vorteil gegenüber anderen Technologien – bei einer Museumstour zum Beispiel hilft einem ein GPS-Signal tatsächlich häufig nicht weiter, da es zu ungenau ist und gerade in Gebäuden der Empfang schlechter wird. Mit der Visible-Light-Technologie hingegen kann man problemlos bis auf 50 cm genau orten und den Besuchern etwa genauere Informationen über das Gemälde oder Kunstwerk zukommen lassen, welches direkt vor ihnen steht. Zu diesem Zweck eignet sich meiner Meinung nach allerdings die NFC-Technologie mit entsprechenden Tags um einiges besser.

Interessanter wird der Einsatz der Technologie wohl eher in Bereichen, in denen herkömmliche Methoden versagen, zum Beispiel unter Wasser oder in langen Tunneln. Während drahtlose Verbindungen in diesen Fällen nicht immer gut funktionieren, ist die Kommunikation über das Licht möglich, solange man die Signale des Gegenüber erkennen kann. Ob es allerdings einen Anwendungsbereich explizit für Smartphones und Tablets mit Visual Light Communication gibt, bleibt fraglich.
 via engadget

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