Es sind zwar noch nicht einmal offizielle Preise des Microsoft Surface bekannt, doch in der Gerüchteküche brodelt es bereits darüber, wie das Geschäftsmodell aussehen wird. Demnach macht das Unternehmen aus Redmond ähnlich wie Google und Amazon keinen großen Gewinn mit seinem Tablet, um es so günstig wie möglich verkaufen zu können und Marktanteile zu sichern. Jedoch möchte man die Kosten anders als die beiden anderen Firmen wohl nicht über den Content wieder reinholen, sondern stattdessen an der innovativen Tastatur verdienen.
Der Analyst Walter Pritchard von der Citigroup vermutet laut BusinessInsider, dass die Tastatur, welche auch als Schutzhülle dient, ungefähr 60 bis 100 US-Dollar kosten wird. Der Gewinn werde sich daher auf rund 50 Prozent belaufen. Bei Apple muss man beide iPad-Zubehörteile einzeln kaufen, was insgesamt etwa 120 US-Dollar kostet. Der hohe Gewinn bei der Tastatur könnte Microsoft sehr bei der Preisgestaltung des Surface helfen.
Während Analysten noch über das Geschäftsmodell diskutieren, scheint Microsoft zurzeit Probleme bei der Massenproduktion zu haben. Laut einem Bericht der DigiTimes sei beim Magnesium-Gehäuse eine sehr geringe Ausbeute zu verzeichnen. Das Gehäuse aus dem Werkstoff VaporMg wird von einem zweitrangigen Auftragsfertiger aus China hergestellt und scheint in großen Stückzahlen nicht zufriedenstellend zu sein. Größere Firmen konnten den Auftrag angeblich nicht annehmen, da sie nicht ausreichende Kapazitäten dafür hatten. Nun möchte Microsoft den Herstellungsprozess genau beobachten, um diesen weiter zu optimieren.
Gerüchten zufolge plant Microsoft für das Surface mit Windows RT und Tegra-3-Chip einen Preis von 599 US-Dollar, um eine gute Alternative zu Konkurrenzprodukten wie dem Apple iPad zu bieten. Das Modell mit Intel Ivy-Bridge-Prozessor und Windows 8 Pro soll rund 899 US-Dollar kosten.
via Slashgear

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