So schnell kann sich das Blatt juristisch wenden – erzielte Proview vor einiger Zeit einen Erfolg im Rechtsstreit gegen Apple und sahnte hierbei satte 62 Millionen US-Dollar ein, ist das Konzern nun selbst wieder im Kreuzfeuer. Ironischerweise haben die Anwälte von Proview bislang anscheinend vom Unternehmen nichts von dem Millionenbetrag erhalten und da ihnen das natürlich alles andere als recht ist, geht der Rechtsstreit direkt weiter, diesmal gegen den eigenen Klienten.
Laut vertraglicher Vereinbarung stehen den Anwälten 4 Prozent des Betrages, also etwa 2,4 Millionen US-Dollar zu und der Gründer Proview hat sich zu der Thematik auch bereits beschwichtigend geäußert. So sei das Verhalten der Anwaltskanzlei lächerlich, denn man habe keineswegs vor, die Bezahlung zu unterschlagen. Allerdings sei man nicht verpflichtet, das Geld umgehend zu überweisen, vor allem da sich der Zustand des Unternehmens noch lange nicht normalisiert habe. Bereits zuvor hatte sich Proview hoch verschuldet und es nicht noch nicht klar, ob die Schadenszahlung von Apple dem Konzern wirklich aus der Krise helfen kann.
via engadget

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