Patentstreit: LG will Galaxy Note 10.1 verbieten lassen

Von Google+ Google+
Am unter
Home
Samsung Galaxy Note 10.1

LG will das Galaxy Note 10.1 verbieten lassen und hat in Seoul eine Verfügung beantragt. Es sollen OLED-Patente verletzt worden sein.


Leicht verspätet überreichen die Damen und Herren von LG dieses Jahr ihr Weihnachtsgeschenk an die werten Herrschaften von Samsung. Die Koreatimes berichtet, dass LG nun zu dieser Entscheidung gekommen sei. Wie auch Apple, weitet LG gegen Samsung seine Patentforderungen so weit aus, dass es zur eventuellen Verbannung von Samsung-Geräten kommen könnte. Speziell das Galaxy Note 10.1 ist damit gemeint.

Angeklagte sind in diesem speziellen Fall Samsung Display und Samsung Electronics. Es geht um IPS-Display-Patente, die Samsung verletzt haben soll. Deswegen hat LG nun bei einem Gericht in Seoul eine Verfügung beantragt, um die Fertigung und den Verkauf des Galaxy Note 10.1 zu stoppen. LG pocht in seiner Begründung darauf, dass die IPS-Display-Patente schon seit 1996 bestehen und da Samsung keine gültigen Lizenzen besitze, müsse der Verkauf des Tablets eingestellt werden. Wenn Samsung dem nicht Folge leiste, würden tägliche Strafzahlungen von ca. 700.000 Euro auf die Koreaner zukommen.

Samsung hat seinerseits bereits eine Prüfung angeordnet und will zeitig reagieren. Die Rivalität zwischen Samsung und LG entwickelt sich immer mehr zu einer Schlammschlacht. Seit April bekriegen sich die Firmen in Patentangelegenheiten, es gab sogar schon Verhaftungen von LG-Mitarbeitern, die angeblich Designs von OLED-Technologien von Samsung gestohlen haben sollen.

Liebe Leute, bitte benehmt euch doch wie zivilisierte Menschen und hört auf Innovation zu hemmen und nur die Verstärkung eurer Marktmacht anzustreben. Wie das in Zukunft weiter gehen soll ist mir schleierhaft, es wird sich hoffentlich irgendwann ändern.

 via mobilegeeks

  • Steven Eissing

    Ha, dann müssen die doch schon mittlerweile ne Wartenummer ziehen ;)