Paranoid Android 2.99 für Galaxy Note: Vorschau auf die kommenden Features

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Die neueste Beta der Paranoid-Android-ROM bietet ein sehr interessantes neues UI-Element - den "Pie".


Wer sein Smartphone oder Handy flasht, dem wird die Paranoid-Android-ROM vermutlich ein Begriff sein. Die ROM entstand etwa um die Zeit, als die ersten Android-Tablets auf den Markt kamen und besitzt mit der Möglichkeit der manuellen Veränderung der Skalierung von Apps ein ziemlich mächtiges Feature. Für das Galaxy Note ist mittlerweile die erste Beta-Version unter Android 4.2.1 Jelly Bean herausgekommen, die einige sehr interessante Features auf Lager hat.

Ich habe die ROM auch unmittelbar nach Release im offiziellen Thread auf XDA-Developers geflasht und bin trotz einiger Bugs und Mängel von den neuen Features definitiv beeindruckt. Zunächst einmal aber zu den altbekannten Funktionen – bei Paranoid-Android handelt es sich um eine ROM, bei der man manuell einstellen kann, ob eine App im Tablet- oder Smartphone-Modus gestartet werden soll. Man kann sogar manuell bei jeder App die Pixeldichte einstellen, die der App vorgegaukelt werden soll, um die Größe der UI-Elemente zu verändern.

Mit der neuen Version wurden die Einstellungs-App nochmal von Grund auf erneuert – vieles funktioniert hier nun über Gestensteuerung, die Menüs sind minimalistisch und bunt zugleich. Es ist sogar nun möglich, die Farbe der Statusleiste und der Navigationsbar – sofern man diese aktiviert hat – für jede einzelne App anzupassen. Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit, einen transparenten Lockscreen einzusetzen.

 

Nun aber zu dem wirklich interessanten neuen Feature, dem so genannten “Pie” – wenn man auf die Power-Taste drückt und den “Expandable Desktop” aktiviert, verwinden Statusbar und Navigationsleiste. Stattdessen kann man mit einer Wischgeste vom Bildschirmrand eine Kreisscheibe einblenden lassen, die alle wichtigen Informationen bereithält. Für Benachrichtigungen wischt man auf der Kreisscheibe nach oben rechts, um die Kurzeinstellungen zu öffnen, wischt man einfach nach oben links.

Auch die Farbe des “Pie” kann man nach Belieben einstellen und je nach App einzeln anpassen. Nicht nur eröffnen sich einem dadurch völlig neue gestalterische Möglichkeiten, die Funktion ist obendrein auch überaus praktisch. Die ROM befindet sich ansonsten noch definitiv im Beta-Stadium, der Akkuverbrauch ist relativ hoch und hin und wieder kommt es zu Abstürzen. Solltet ihr die ROM flashen wollen, achtet darauf vorher die offizielle CM10.1-ROM zu flashen und nur diesen Kernel zu verwenden, da z.B. der Hydra-Core-Kernel zu massiven Fehlern führt.