Auch in den USA ist das Nexus-7-Tablet von ASUS und Google noch lange nicht an die Endverbraucher ausgeliefert worden, doch die Besucher der Google I/O am letzten Mittwoch haben alle ein Gratis-Exemplar des Geräts erhalten. Das ist zunächst sicherlich schnell ein Grund eifersüchtig zu werden, doch wie zu erwarten war, gab es unter den Besuchern auch einige fähige Entwickler, die nun auch schon vor dem eigentlichen Auslieferungstermin des Nexus-Tablets das Gerät gerootet haben.
Es ist offensichtlich, dass Google bzw. ASUS ein Nexus-Device auf keinen Fall mit einem sehr stark verschlüsselten Bootloader auf den Markt werfen würde, denn schließlich handelt es sich bei dem Gerät nach wie vor um ein Developer-Device. Zwar sollen hier in erster Linie Apps entwickelt werden, doch die Entwickler wären sicherlich verärgert über derartige Sicherheitsmaßnahmen und könnten dann genauso auch zu Konkurrenzprodukten greifen. Auf rootzwiki äußerte sich der Entwickler birdman wie folgt hierzu:
This isn’t going to be super simple. Its [sic] not ment [sic] to be. but here is one quick and dirty method for root. I recommend you make sure you’re on the latest version of jellybean first. I’ll make this guide easier later. Doing things on public internet and tether sucks.
Tatsächlich veröffentlichte der Entwickler auf rootzwiki nach dem ersten sehr umständlichen Root-Versuch eine recht einfache Methode über die Clockwork-Recovery. Sollte es das Nexus-Tablet also in den kommenden Wochen zu uns nach Europa schaffen, dürften die ersten Custom-ROMs dann schon entwickelt worden sein.
via androidauthority


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