Dass das Microsoft Surface RT sich nicht sonderlich gut verkaufen würde, war nach der seltsamen Pressekonferenz schon fast abzusehen. Die Journalisten durften das Tablet nicht einmal unter die Lupe nehmen, sodass die potenziellen Käufer im Grunde genommen am Tag der Auslieferung die Katze im Sack kaufen mussten. An sich fielen die Reviews zum Tablet dann schlussendlich nicht allzu schlecht aus, aber der Preis ist wohl im Vergleich zur Konkurrenz viel zu hoch angesetzt. Laut digitimes hat Microsoft bereits reagiert und Zulieferer sprechen von einer Reduzierung der Bestellungen von 4 auf nur noch 2 Millionen Exemplare.
Fallen die erwarteten Verkaufszahlen sinkt schließlich parallel auch der Bedarf an neuen Komponenten für den Bau weiterer Tablets. Gerüchten zufolge soll der Preis des Microsoft Surface RT in naher Zukunft fallen, um mehr Kunden anzulocken. Es war ohnehin ein wenig naiv zu glauben, dass die Kunden Windows RT ohne weiteres akzeptieren würden und Microsoft hätte von Anfang an einen stärkeren Kaufanreiz geben müssen, um die Befürchtungen vom “eingeschränkten Windows” aus der Welt zu schaffen.
Insgesamt also noch kein gutes Jahr für Windows-Tablets, die Auslieferung der meisten Geräte wie dem Samsung Ativ SmartPC, dem Acer Iconia W510 und anderen vollwertigen Windows-8-Geräten lässt auch noch auf sich warten. Ob die Kunden so geduldig sein werden und sich bis kurz vor Weihnachten gedulden werden erscheint fraglich, sollte sich hier nicht langsam etwas ändern werden die Windows-8-Tablets aus dem Weihnachtsgeschäft leer ausgehen.


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