Das erste Tablet von LG verkaufte sich 2011 eher schlecht als recht. Zwar besaß es aufgrund der 3D-Kamera auf der Rückseite durchaus ein besonderes Merkmal, welches es von den anderen Tablets hervorhob, allerdings war der Preis mit ca. 849 Euro UVP viel zu hoch angesiedelt, um mit dem iPad und anderen Android-Tablets konkurrieren zu können. Der Nachfolger des LG V900, das LG Optimus Pad LTE wird ohne 3D-Kameras ausgeliefert, besitzt dafür aber einen weit stärkeren Prozessor. Revolutionäre Änderungen oder Merkmale bleiben jedoch gänzlich aus.

Der verbaute Qualcomm-Prozessor mit 2 Rechenkernen und 1,5 GHz Taktung ist zwar sicherlich weit leistungsfähiger als der alte Tegra 2, allerdings mit Sicherheit nicht so effizient wie der neue Tegra 3 mit Quad-Core-CPU sowohl was Leistung als auch Stromverbrauch angeht. Das Tablet besitzt ansonsten alle gängigen Schnittstellen inklusive HDMI und GPS, auf der Rückseite findet sich eine 8-Megapixel-Kamera und vorne eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie. Wie das “LTE” im Namen bereits suggeriert ist das Gerät nicht nur 3G sondern sogar zu LTE fähig, auch wenn das Netz in Deutschland noch nicht weit ausgebaut ist.
Das Display löst mit 1280×768 nicht überragend scharf auf, die IPS-Technologie dürfte jedoch für gute Kontraste und realistische Farben sorgen. Intern besitzt das Tablet 32 GB Speicher, ob noch weitere Versionen mit weniger bzw. mehr Speicher erscheinen werden ist unklar. Der Preis und Erscheinungstermin wurden in der Pressemitteilung ebenfalls noch nicht angekündigt. Sollte LG hier einen vernünftigen Preis zwischen 400 und 600 Euro für die 3G-Variante ansetzen, könnte das Gerät eine Alternative zum Samsung Galaxy Tab 8.9 werden, welches in der Ausstattung etwas schwächer ist.
Preislich gibt es den Vorgänger, das LG Optimus Pad V900 mittlerweile ab 489,99 Euro, was für ein Tablet ohne 3G-Konnektivität und Tegra-2-Prozessor relativ viel ist. Beim Samsung Galaxy Tab 8.9 kommt man aber auch nicht günstiger weg – 464 Euro kostet das Gerät bei Amazon, derzeitig lassen sich die Hersteller den 8,9-Zoll-Formfaktor noch teuer bezahlen.
via tabtech

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