iPad-Case mit externem Akku für Android-Tablet umgebaut

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PiPo mit case

Ein besonders experimentierfreudiger Nutzer hat ein iPad-Case auseinandergenommen und für ein Android-Tablet umgebaut.


Wer glaubt, dass er mit dem Flashen von Custom-ROMs schon einer der experimentierfreudigsten Tablet-Besitzer ist, sollte sich das kleine Projekt von Carnivore auf Hackaday anschauen. Es ist keine Überraschung, dass viele Hersteller chinesischer Tablets sich ziemlich wenig um Patentklagen und Geschmacksmuster scheren, viele Android-Tablets sehen so ziemlich genauso aus wie Apples iPad und so kam Carnivore dann auf den Gedanken, ein iPad-Case mit externem Akku für eines dieser Android-Tablets umzubauen.

Das ganze funktioniert natürlich nicht ohne ein bisschen Handarbeit, da Apple schließlich einen hauseigenen Connector verwendet. Dementsprechend musste der vorhandene Anschluss im Case gegen eine passende Stromversorgung ausgetauscht werden, damit das Tablet tatsächlich von den externen Akku profitieren konnte. Und das tut es auch – das Pipo Max M1 kam vorher beim Lesen von PDFs auf etwa 10 und beim Spielen auf gerade einmal 3 Stunden und hielt nach dem Umbau nun ganze 17,5 bzw. 5,25 Stunden aus.

Doch damit nicht genug – mit Hilfe eines passenden USB-Adapters wurde noch ein vollwertiger USB-Port in das Case implementiert, um externe Festplatten, Tastaturen und Mäuse anschließen zu können. Das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn das Android-Tablet in etwa die gleichen Abmessungen hat wie das iPad, hierzulande setzen aber die meisten Geräte auf ein 16:9-Format. Dennoch erstaunlich, was man mit ein wenig Fantasie und handwerklichem Geschick mit iPad-Zubehör anfangen kann, wenn man kein iPad zur Hand hat.


 via liliputing