Sobald die ersten Reviews von neuen Tablets erscheinen kann man davon ausgehen, dass iFixit sich auch der Sache annimmt. Die amerikanischen Hardware-Chirurgen haben zwecks dessen das brandneue iPad mini zerlegt und die Innereien sprichwörtlich auf Herz und Nieren geprüft. Dabei ist wieder so einiges Aufschlussreiches herausgekommen.
Wie immer testen die Hardware-Spezialisten vor allem was in den jeweiligen Geräten verbaut ist und wie und ob es sich einfach oder schwer reparieren lässt. Beim iPad mini ist man zu folgenden Pros und Contras gekommen:
- Das Displayglas und das Display sind nicht verklebt, das heißt sie lassen sich individuell austauschen.
- Der Akku ist an keine Platine gelötet, was für eine bessere Austauschbarkeit spricht.
- Die Schrauben sind wohl sehr klein, deshalb müsse man aufpassen sie nicht zu verlieren oder sie an der falschen Stelle wieder einzuschrauben.
- Negativ fällt auf, dass im Inneren sehr viele Teile verklebt sind. Das macht es schwer diese wieder richtig einzusetzen.
- Der Lightning-Connector ist festgelötet, damit ebenfalls schwer zu lösen und reparieren.
- Es gibt eine Menge versteckter Schrauben, die beim Entfernen diverser Komponenten eventuell zu Beschädigungen an den Teilen führen können.
Alles in allem ist das iPad mini sehr schwer zu reparieren. Nicht unmöglich, aber zwei Punkte von zehn sprechen eine deutliche Sprache. Apple wirbt ja regelmäßig mit der Umweltverträglichkeit seiner Produkte. Dazu gehört meiner Meinung nach aber auch, dass man Komponenten leicht und unkompliziert tauschen kann. Bei meinem iPod Touch wurde damals leider nicht das Display getauscht, sondern das Gerät schlicht gewechselt. Gut für mich, aber auch unbedingt so gut für die Umwelt? Es rechnet sich wahrscheinlich aber auch schlicht mehr das betroffene Gerät komplett zu tauschen und das defekte instand zu setzen. Das kann dann als Generalüberholt bei Apple gekauft werden.
via apfeltech
