IFA 2012: Hands-On und Kurztest des Acer Aspire S7 – Ultradünnes Ultrabook mit Touchscreen

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Mit dem neuen Acer S7 komplettiert der Konzern seine neue Hybrid-Reihe, wie beim V5 lässt sich das Gerät über das Display mit bis zu 10 ...


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Mit dem neuen Acer S7 komplettiert der Konzern seine neue Hybrid-Reihe, wie beim V5 lässt sich das Gerät über das Display mit bis zu 10 Fingern gleichzeitig bedienen. Antesten durfte ich das 11- und 13-Zoll-Modell, auf dem ersten Blick ging ich übrigens davon aus, zwei völlig verschiedene Geräte vor mir zu haben. Obwohl das Design der beiden Ultrabooks sich stark voneinander unterscheidet, tragen zweifellos beide das S7-Logo.

Acer S7 superdünn

Das 11-Zoll-Modell wirkte bereits auf den ersten Blick hochwertiger und edler. Das Chassis besteht komplett aus Aluminium, die Display-Rückseite ist in einem gebürsteten Aluminium-Look gehalten. Die Scharniere sitzen fest, selbst auf Druck ließ sich dem kleineren S7 kein Knarzen oder Nachgeben entlocken. Das Gehäuse besteht aus einem Aluminium-Magnesium-Unibody und in Kombination mit dem Gorilla-Glas soll das S7 trotz der dünnen Maße sehr stabil sein.

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Die Tastatur hat wie bei vielen Ultrabooks einen zu flachen Anschlag, bei einer Tiefe von absolut sagenhaften 11,9 mm darf man sich darüber beim S7 jedoch nicht beschweren. Vieltippern könnte ich das Gerät auf keinen Fall empfehlen, schon nach einer kurzen Zeit bekommt man das Gefühl, dass man auf einem Brett tippt. Das Display hingegen liefert mit der hohen FullHD-Auflösung von 1920×1080 Pixel keinerlei Grund zur Kritik, abgesehen von den obligatorischen Reflexionen.

Acer S7 Tastatur

Ehrlich gesagt finde ich, dass hier auch schon die Grenzen der Ultrabook-Entwicklung erreicht sind, eine Tiefe von etwa 15 mm erscheint mir bei besserem Tastenanschlag geeigneter für ein Ultrabook. Kaum jemand würde sich über die zusätzlichen 3 mm beim Gehäuse beschweren, die bei der Tastaturmechanik wiederum schlichtweg fehlen. Wenigstens eine Tastaturbeleuchtung findet im S7 gerade so Platz, die die eher schlechte Tastatur leider nicht kompensieren kann.

Acer S7 11 zoll seite

Die Ausstattung variiert zwischen Core-i5- und Core-i7-Prozessor, stets ist der Intel-HD-4000-Grafikchip verbaut. Auf eine HDD verzichtet Acer diesmal komplett, bis zu 256 GB SSD-Speicher stehen dem Nutzer stattdessen zur Verfügung. Ansonsten finden sich noch 2 USB-3.0-Ports und ein HDMI-Output sowie ein Multi-Card-Reader in dem S7, was angesichts des hauchdünnen Gehäuses schon erstaunlich ist.

S7 13 zoll

Das 13-Zoll-Modell unterscheidet sich optisch drastisch vom 11-Zoller – die Rückseite ist aus weißem Kunststoff und auch das Chassis weist zum Beispiel bei der Einlassung der Tastatur Unterschiede auf. Haptik und Tippgefühl stimmen weitgehend mit der des 11-Zoll-Modells überein, für meinen Geschmack ist der Anschlag zu flach. Die Aluminium-Rückseite der 11-Zoll-Version gefiel mir weit besser, bei stärkerem Druck auf das Display beim Aufklappen bilden sich leichte Wellen.

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Das mag im ersten Moment nicht weiter schlimm erscheinen, wenn das 13-Zoll-S7 nicht eine besondere Überraschung parat haben würde. Das Display lässt sich nämlich aufgrund anderer Scharniere als beim 11-Zoll-Modell um 180 Grad umklappen, sodass es komplett parallel zur Tastatur liegt.

Acer S7 Rotate Taste

Man muss allerdings noch manuell die Benutzeroberfläche auf den Kopf stellen, um das S7 bequem per Touch bedienen zu können, was mir etwas umständlich erscheint. Eine spezielle Taste zur Drehung des Displays hätte für Abhilfe sorgen können, das Konzept scheint mir nicht ganz durchdacht zu sein. Der Touchscreen ist auch beim S7 nur ein nettes Gimmick, das unglaublich dünne Gehäuse mit 11,9mm wiederum zwar rekordreif, jedoch auch mit Nachteilen verbunden.

Acer S7 seitenansicht 13 zoll

Die 11-Zoll-Version wird in Deutschland voraussichtlich zunächst nicht erscheinen, im Ausland soll sie ab 1200 US-Dollar angeboten werden. Das 13-Zoll-S7 wird bei uns ebenfalls Ende Oktober erscheinen und 1400 oder 1700 Euro kosten, was in etwa vergleichbar ist mit dem IdeaPad Yoga. Insgesamt stehe ich persönlich den Hybrid-Modellen ziemlich skeptisch gegenüber.

Zwar sind die Geräte genauso mobil und handlich wie vergleichbare Tablets, die Touchfunktion erscheint mir aber fehl am Platze. Sofern sich die Modelle nicht bequem als Reader benutzen lassen oder der Touchscreen anderweitig sinnvoll genutzt werden kann, macht die Verbindung der Bedienkonzepte meiner Meinung nach nicht viel Sinn.

Hier findet ihr die vollständige Pressemitteilung! (Zum Ausklappen anklicken)

 

Acer Aspire S7: Ultraschlankes und leistungsstarkes Premium Ultrabook mit Touch-Steuerung und Windows 8

Erlesenes Design und herausragende Akkulaufzeit im Aluminium-Gehäuse 

Berlin, IFA 2012 – Der Herbst für Ultrabook-Freunde wird ultraschlank und federleicht: Mit der Acer Aspire S7-Serie kündigt Acer sein neues Premium-Ultrabook mit Windows 8 an. Erhältlich in den Größen 29,5 cm (11,6 Zoll) und 33,8 cm (13,3 Zoll), zählen die Geräte gegenwärtig zu den flachsten und kleinsten Full HD-Ultrabook-Modellen mit Touch-Steuerung. Beide Geräte besitzen ein glattes Aluminiumgehäuse aus einem Stück und bieten dem User vollkommen neue Nutzungsmöglichkeiten. Das 13,3 Zoll Modell besticht darüber hinaus mit einem völlig neuartigen Designkonzept. Es verbindet hochwertige und modernste Materialien wie Gorilla Glas 2 und Aluminium. Für bisher unbekannte Möglichkeiten der PC-Steuerung verfügen die Geräte zudem über das neue, intuitive Betriebssystem Windows 8, das auch mittels Touchfunktion bedient werden kann.

Ultramobile Modelle in stilvollem Design

Mit dem Aluminium Unibody-Gehäuse sind die neuen Ultrabook-Modelle der Acer Aspire S7-Serie ausgesprochen schlank und leicht, womit sie sich bestens für den täglichen Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen eignen. Das 13,3 Zoll-Modell besticht mit einer sehr hohen Laufzeit von bis zu 6 Stunden, bzw. bis zu 12 Stunden mit dem optionalen zweiten Akku. Zudem kommt das 11,6 Zoll-Modell dank des optionalen zweiten Akkus bis zu neun Stunden ohne Ladevorgang aus. Damit gestattet die Acer Aspire S7-Serie einen ganzen Tag spannende Multimedia-Unterhaltung und kurzweiliges Infotainment mit einer einzigen Akkuladung. Um die volle Leistung der hochperformanten Komponenten abrufen zu können, eine starke Erhitzung des Gehäuses zu verhindern und einen effizienten Wärmeabtransport zu gewährleisten, hat Acer ein innovatives Doppelkühlungssystem Acer TwinAir entwickelt. Höchster Nutzerkomfort bei voller Leistung ist so garantiert. Weiterhin besitzen die Ultrabook-Geräte der Acer Aspire S7-Serie eine lichtsensitive Tastatur, die Veränderungen in den Lichtverhältnissen der Umgebung erkennt und automatisch die Beleuchtungsstärke der Tastatur anpasst.

Komfortables Arbeiten

Dank des Full HD-Displays (1920 x 1080) mit seiner sehr hohen Leuchtstärke und dem besonders hohen Blickwinkel von 178 Grad ermöglicht das Acer Aspire S7 Ultrabook auch unterwegs angenehmes Arbeiten. Und mit der 10-Finger-Multitouch-Funktion sind Sie noch schneller und effektiver.

Mobile Computing in höchster Vollendung

Mit der neuen Acer Aspire S7-Serie stellt Acer allen anspruchsvollen und designorientierten Usern einzigartige ultramobile Geräte zur Verfügung, die Performance, Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit miteinander kombinieren und so eine vollkommen neue Möglichkeit des Mobile Computing in allen seinen Facetten ermöglichen.

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  • flat D

    völlig schwachsinniges Konzept. Wer soll denn bitte eine Software-Tastatur auf dem Bildschirm benutzen, wenn schon eine Hardware-Tastatur am Gerät fest installiert ist? Der Sinn eines Tablets ist, daß es leichter und dünner als ein Notebook ist und keinen Tisch braucht, um es darauf abzulegen, wenn man schreibt. Und im Umkehrschluß braucht man auf einem Notebook kein Tablet-Betriebsystem mit Touchscreen. Das ist ein völlig bescheuerter Zwitter. Nur dazu gebaut, um alles reinzupacken, was gerade geht. Ohne sich die Frage zu stellen, wozu man das benutzen soll. Genau der entgegengesetzte Weg, den Apple beschreitet. Dort läßt man alles weg, was keinen Sinn macht und hat offenbar Erfolg damit. Fragen die sich bei Acer nicht, warum das so ist?

    • Tuan Le

      Tja, sehe ich genauso und so ziemlich jeder andere der auf der IFA die Geräte getestet hat.

      Acer Mitarbeiterin: "So now you can turn the display around to use it like a tablet"
      Reporter: "Uhm yeah, but why would I want to do that"

      Ich schreibe noch der Vollständigkeit halber einen Artikel zum Sony Vaio Ultrabook mit Touch, ist aber eigentlich der gleiche Unsinn, nur dass es hier keinen Einfluss auf den Preis hat, der einfach sowieso schon recht hoch liegt.

      MfG

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  • Stokker

    Das Apple seinen Nutzern vorschreibt, wie ein Notebook zu bedienen ist, dass ist mir egal. Aber es gibt definitiv sinnvolle Gründe, um ein Notebook mit Touchscreen auszustatten. Für mich als Software-Entwickler hat es den enormen Vorteil, dass ich Entwicklungen für z.B. tastaturlose Terminals ohne Zusatzausstattung durchführen kann. Ich habe die komplette Ausstattung immer dabei. Genauso können Fotos durch den Touchscreen viel leichter gedreht, verschoben, vergrößert oder verkleinert werden, als mit dem Touchpad. Gegenüber einem Tablet ist ein Notebook wesentlich leistungsfähiger und damit für den normalen Alltag wesentlich besser geeignet. Daher ist dieses Konzept definitiv nicht schwachsinnig, im Gegensatz zu den Ansichten Apples. Ich lasse mir nicht vorschreiben wie ich ein Notebook zu bedienen habe.

  • WinniePooh

    Ich stimme Stokker zu. Ich warte schon länger auf Geräte, die die Touch-Technologie eines Tablets/ Smartphones und die Leistung eines Notebooks vereinen. Mir als angehende Fotografin kommt da sofort die Bildbearbeitung in den Sinn. Adobe bietet sogar bereits eine für Tablets optimierte Photoshop Version an und auch im "großen" Photoshop CS6 gibt es hilfreiche Touch-Funktionen. Allerdings fehlt mir persönlich beim Tablet einfach noch die Leistung eines i5 od. i7-Prozessors und ein vernünftiger Arbeitsspeicher. Denn große Bilder aufwändig zu bearbeiten erfordert nun mal etwas Leistung. Und wer hier über das Gewicht meckert: Wer bitte schleppt sein 17-Zoll-Notebook von 3 Kg heute durch die Gegend und packt das dann noch in der u-Bahn aus – ich jedenfalls nicht. Ich hätte durchaus nichts gegen ein größeres Convertible mit entsprechend hochauflösendem Display (meiner Ansicht nach übrigens der einzige Vorteil von Apples Protzgeräten) für das Arbeiten zu Hause. Wer unterwegs den nicht unterdrückbaren Drang verspürt, auf einem größeren Smartphone sinn- und zwecklos herumzuwischen, der kaufe sich dann halt sein Tablet…