Huawei MediaPad 7 Lite ab sofort in Deutschland erhältlich

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Huawei MediaPad 7 Lite

Das Huawei MediaPad 7 Lite ist ab sofort für 199 Euro in Deutschland erhältlich.


Mit dem Huawei MediaPad 7 Lite kommt nun ein weiteres 200-Euro-Tablet auf den deutschen Markt. Das Gerät wurde eigentlich für Ende Oktober angekündigt, ist jedoch erst jetzt bei den ersten deutschen Händlern wie Cyberport und Jacob Elektronik lieferbar. Ob das Gerät einen ähnlichen Erfolg wie das Google Nexus 7 erreichen wird, bleibt fraglich. Dennoch könnte das Gerät für manche User durchaus einen Blick wert sein, denn in der Einstiegsversion bietet das chinesische Pendant einige Features, die man bei Googles Referenzgerät vergeblich sucht.

Das MediaPad 7 Lite hat unter anderem einen microSD-Kartenslot verbaut, sodass der interne Speicher von 8 GB problemlos um bis zu 32 GB erweitert werden kann. Auf der Rückseite steht eine 3,2-Megapixel-Kamera zur Verfügung, die das Nexus 7 ebenfalls nicht zu bieten hat. Ein weiterer Vorteil ist das standardmäßig eingebaute 3G-Modul – bei Google muss man zur teuersten Variante mit einem Preis von 299 Euro greifen, um in den Genuss von UMTS zu kommen.

So schön sich diese Vorteile des MediaPad 7 Lite auch lesen, müssen die Nachteile natürlich ebenfalls erwähnt werden. Das Display kann beispielsweise nicht mit dem Vorbild von Google mithalten. Der 7-Zoll-Bildschirm verfügt lediglich über eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln. Auch der 1,2-GHz-Cortex-A8-Prozessor hat selbstverständlich keine so gute Performance wie der Quad-Core-Tegra-3-Chip zu bieten. Als Betriebssystem kommt die etwas veraltete Version 4.0 Ice Cream Sandwich zum Einsatz, ein Update auf Jelly Bean wurde noch nicht angekündigt. Auf der IFA haben wir bereits einen Hands-On-Bericht zu dem Tablet veröffentlicht.

Hier nochmal die Spezifikationen im Überblick:

  • 7-Zoll-IPS-Display (1024 x 600 Pixel)
  • 1,2 GHz Cortex-A8-CPU, 1 GB RAM
  • HSDPA 3,6 Mbps / UMTS
  • 8 GB Speicher (erweiterbar)
  • 3,2-MP-Rückkamera, 0,3-MP-Frontkamera
  • Micro-USB 2.0, Bluetooth 3.0
  • WLAN 802.11b / 802.11g / 802.11n
  • 4100-mAh-Akku
  • 193 mm x 120 mm x 11 mm
  • ca. 370 Gramm

Wenn man diese Defizite beachtet, wird klar, dass es sich beim Huawei MediaPad 7 Lite nicht um einen “Nexus-7-Killer” handelt, möglicherweise ist es aber für manche eine interessante Alternative. Wer mehr Wert auf Speichererweiterung oder eine rückseitige Kamera legt und für 3G keinen so hohen Aufpreis zahlen möchte, könnte durchaus Gefallen an dem Tablet von Huawei finden.

Huawei MediaPad 7 Lite bei Cyberport | Jacob Elektronik bestellen

Wer von euch kauft sich das MediaPad 7 Lite? Gefällt euch das Tablet oder findet ihr es angesichts der Konkurrenz durch Google viel zu überteuert? Eure Meinung gerne in die Kommentare.

  • Pingback: Huawei MediaPad 7 Lite scheint endlich erhältlich zu sein

  • h.monker

    Wieso wird eigentlich ständig behauptet, das Nexus 7 sei erfolgreich?

    Nur weil den Reviewern kein besseres nicht-Apple-Produkt vor die Flinte läuft?

    Google rückt keine Zahlen raus, und Asus erzählt nur, wieviel sie bislang gebaut haben.

    2 Millionen pro Monat, das ist doch gar nix.

    Die Tabletreihen in Mediamarkt und Co sind lang, doch was ich in freier Wildbahn in den Händen der Leute sehe, sind iPads. Die großen, wohlgemerkt, demnächst wirds wohl eine Inflation an kleinen geben.

    Jedes neue 7″ Tablet hat erstmal genauso viel Chancen wie das Nexus 7, wenn der Preis stimmt und die Features ähneln, ist doch alles Android.

    Aber soltle ich mir jemals ein Tablet kaufen wollen, will ich das, von dem ich sehe, das die Leute um mich herum Freude haben. Scheints nur von Apple zu geben, oder die anderen trauen sich damit nicht vor die Tür. Schade eigentlich.

    • http://tabletcommunity.de/ Jakob Otto

      Google hat zwar offiziell keine konkreten Verkaufszahlen bekanntgegeben, dennoch gibt es einige klare Hinweise darauf, dass sich das Nexus 7 im Vergleich zu anderen Android-Tablets außerordentlich gut verkauft.

      Ursprünglich hat Google mit 2,5 Millionen verkauften Einheiten für dieses Jahr gerechnet. Nun muss Google allerdings bei Asus nachbestellen und in Zulieferer-Kreisen wird erwartet, dass in diesem Jahr noch die 5-Millionen-Grenze erreicht wird.

      Ende Oktober hat Asus das beste Geschäftsergebnis seit 4 Jahren verkündet, woran das Nexus 7 sicherlich nicht komplett unbeteiligt ist. Kurz nach der Bekanntgabe der Zahlen sagte man, dass mittlerweile knapp 1 Million Nexus-7-Exemplare pro Monat produziert werden. Natürlich ist das im Vergleich zum iPad immer noch sehr wenig (4,6 Millionen pro Monat), aber im Bereich der Android-Tablets verkauft Google vermutlich zurzeit die meisten Geräte.

      Amazon war beispielsweise ebenfalls recht erfolgreich mit dem Kindle Fire, kommt aber nur auf rund 5,1 Millionen pro Jahr. Auch Samsung, wobei man nicht behaupten kann Samsung wäre auf dem Tablet-Markt nicht aktiv, hat in ca. 7-9 Monaten nur 1,4 Millionen Galaxy Tabs verkauft.

      Ich denke also schon, dass man von einem gewissen Erfolg des Nexus 7 reden kann. Dass du bei anderen nur iPads siehst, dürfte daran liegen, dass über 100 Millionen Exemplare verkauft werden, das ist im Vergleich zu den einzelnen Android-Produkten einfach ein gewaltiger Brocken ;)

  • Ich

    @h.monker :… eine “Inflation” an kleinen…?

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