Als Google das Nexus 7 auf den Markt brachte gab es zwei wesentliche Kritikpunkte an dem Gerät. Zum einen die fehlende 3G-Konnektivität und zum anderen der zu klein geratene und nicht erweiterbare interne Speicher. Der damals geringe Preis von 199 Dollar wurde somit dadurch relativiert, dass dieser nur für die 8 GB-Variante galt, was vielen zu wenig war. Das wird sich angeblich bald ändern.

Charles von Mobiflip wurde der neue Media Markt-Prospekt zugespielt, in dem als Weltneuheit das Nexus 7 mit 32 GB Speicher beworben wird. Kaufen kann man es ab dem 2.11.2012. Der Preis ist bemerkenswert, denn was schon mehrfach vermutet wurde, ist jetzt Realität. Das 32 GB-Modell wird mit 249 Euro den gleichen Preis wie die 16-GB-Version haben. Das dürfte in Zukunft dazu führen, dass wir 199 Euro für das Gerät mit 16 GB Speicher aufbringen müssten.
Eine zweischneidige Angelegenheit wie ich finde. Klar, dass man jetzt für sein Geld mehr bekommt. Trotzdem muss man sich fragen: Warum nicht von Anfang an so? Amazon hat sein Kindle Fire HD, das ähnliche Specs aufweist wie das Nexus 7 von Beginn an mit 16 GB beworben. Diejenigen, die ein Gerät mit 8 GB oder 16 GB gekauft haben, haben allen Grund dazu sich zu ärgern. Für dieses Geld kann man heute seinen Speicher verdoppeln. Alternativ könnte man sein aktuelles Gerät verkaufen und sich dann bald die größere Version kaufen. Es bleibt zu hoffen, dass Google am Montag eine Lösung vorschlägt. Es würde mich aber wundern, wenn man es nicht täte.
