Erstes deutsches Review zum Galaxy Note 10.1: “Bestes Samsung-Tablet”

Von am E-Mail E-Mail Google+ Google+

Ich denke es gibt nicht viele Kunden, die bereits ohne zu Zögern zum Galaxy Note 10.1 gegriffen haben, als sie das Preisschild von 689 Euro ...


Galaxy Note 10.1

Ich denke es gibt nicht viele Kunden, die bereits ohne zu Zögern zum Galaxy Note 10.1 gegriffen haben, als sie das Preisschild von 689 Euro gesehen haben. Bei einer solchen Investition sollte man es sich besser vorher überlegen, ob das Gerät das Geld wert ist, hilfreich dabei könnte der nun von Base veröffentlichte Testbericht sein. Dieser handelt eigentlich alle wichtigen Fragen ab und kommt letzten Endes zu einem wenig überraschenden Fazit.Galaxy Note 10.1

Während die Hardware ebenso wie die umfangreiche Software im Test sehr gut gefiel, war die recht “geringe” Display-Auflösung von 1280×800 Pixeln der einzige Kritikpunkt. Dieser würde wahrscheinlich nicht so schwer aufwiegen, wenn die Konkurrenz im Highend-Sektor nicht eben FullHD-Displays verbauen würden. Ansonsten überzeugt das Tablet in allen Disziplinen, wobei es natürlich euch überlassen ist, inwiefern ihr dem Testbericht Glauben schenkt.

Das Video ist nicht unbedingt so hilfreich, da Audio-Kommentare gänzlich fehlen und da kann man sich eigentlich genauso gut das ausführliche Werbevideo von Samsung ansehen. In jedem Fall erhält man aber im Testbericht einen guten Überblick über die zahlreichen Funktionen und Apps, die Samsung für den S-Pen integriert hat und die vom Umfang her bislang beispiellos sind. Das macht das Galaxy Note 10.1 zu einer richtigen Arbeitsmaschine und weniger zum Mainstream-Tablet, was sich auch angesichts des Preises leider deutlich zeigt.
 via AllAboutSamsung

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  • Björn

    Hallo Tuan, nur ein kurzer Hinweis zu Deinem Satz: "Ansonsten überzeugt das Tablet in allen Disziplinen, wobei es natürlich euch überlassen ist, inwiefern ihr dem Testbericht Glauben schenkt."

    Bei den Mobilfunkexperten testen private Nutzer die Geräte und schreiben dazu die Testberichte. Sie bekommen keinerlei inhaltliche Vorgaben. Wenn der Tester das Gerät also als überzeugend beschreibt, dann ist das zu 100% seine eigene Meinung. Hätte er bei dem Test Mängel entdeckt oder es auf eine andere Art schlecht gefunden, würde das in dem Beitrag auch genauso stehen.

    • Tuan Le

      Hi Björn,

      Das sehe ich ähnlich – ich würde kürzlich von Nokia gesponsort ein Lumia 900 zu testen und habe da auch offen meine Meinung gesagt. Gibt aber auch viele kritische Leser und letzten Endes ist jeder Testbericht – soger unsere auf tabletcommunity :) – auch ein Stück weit subjektiv.

      Sollte also keine Unterstellung sein, dass die Tester sich von Base bestechen lassen oder ähnliches!

      MfG

  • harzerpower

    Zitat: "Dieser würde wahrscheinlich nicht so schwer aufwiegen, wenn die Konkurrenz im Highend-Sektor nicht eben FullHD-Displays verbauen würden."

    Wann wird denn von Euch registriert, das alle anderen HD auflösenden Displays keine Digitizer Displays sind!

    Das sind alles stinknormale und preiswerte Touchscreens, die man vielleicht mit der DICKEN Spitze vom Wacom Bamboo Stylus bedienen kann. Das ist aber ein Riesenunterschied mit einen Wacom Bamboo Stylus auf dem Touchscreen zu schreiben und zu zeichnen oder mit einem S-Pen Stylus Digitzer Stift. Der S-Pen läßt sich nämlich auf Touchscreens überhaupt nicht einsetzen, weil denen die spezielle Oberfläche fehlt.

    Der S-Pen ist aber im Vergleich deutlich präziser zu bedienen und in der Ausführung sehr viel sauberer.

    Habt Ihr euch mal den Preis vom Wacom 12" Digitizer Tablet angesehen? Das Teil kostet über 800,00 EUR und kann aber im Gegensatz zum Galaxy Note 10.1 nichts anderes als zeichnen und malen.

    Das wird von allen Auflösungskritikern immer völlig außer Acht gelassen. SHAME ON YOU!

    • Tuan Le

      Erst einmal ist das Wacom Cintiq 12WX ein professionelles Digitizer Tablet, welches für Grafiker gedacht ist. Die Ergebnisse die du damit erzielst (die Mitbewohnerin einer Freundin von mir darf so ein Teil ihr eigen nennen) sind Lichtjahre von dem entfernt, was du mit dem S-Pen des Galaxy Note (10.1, selber Digitizer) erreichen kannst. Ich glaube nicht dass die Leute mit einem Cintiq nur eben ihre Einkaufsliste aufschreiben oder Wörter in PDFs unterstreichen wollen ;)

      Klar, im Vergleich mit dem normalen Stift auf einem iPad ist der S-Pen beeindruckend, aber das gab es auch schon beim Lenovo ThinkPad Tablet, beim HTC Flyer und eben auch beim Galaxy Note, die allesamt weit weniger als das Galaxy Note 10.1 kosten.

      Der Digitizer an sich ist nicht wirklich teuer. Er braucht allerdings Platz im Gehäuse, weshalb beim Galaxy Note auch auf ein SAMOLED-Display zurückgegriffen wurde. Das ist bei 5,3-Zoll noch in Ordnung, bei 10,1 Zoll wird es aber aus Preisgründen (und auch aus Gründen der Produktion) problematisch.

      Des Weiteren hat die Qualität des Digitizers wirklich nichts mit der Displayschärfe zu tun. Es ist mir klar dass Samsung Abstriche machen musste – ein HD-Display hätte mehr Platz verbraucht, ein HD-OLED-Display hätte in der Größe sehr viel gekostet. Das Galaxy Note 10.1 ist daher gewissermaßen ein Kompromiss – aktiver Digitizer für HD-Display – und da ist es meiner Meinung nach schon legitim sich zu fragen, weshalb es trotzdem weit mehr als jedes andere Tablet kostet.

      MfG