Nach etwaigen Beschwerden hat Apple die irreführende Wirkung seiner 4G-Bezeichnung für das neue iPad zwar nicht eingestanden, nun aber zumindest ein Stück weit eingelenkt. Die australische Kommission für Verbraucherangelegenheiten und Wettbewerbsrecht ACCC hatte bereits rechtliche Schritte eingeleitet, da in Australien keine zum neuen iPad kompatiblen LTE-Netze vorhanden sind, Apple dies aber nach wie vor so bewarb. Apple hat nun einer öffentlichen Klärung der Sache zugestimmt und habe bereits verärgerte Kunden per E-Mail über die Möglichkeit einer Rückerstattung informiert.

Damit ist die Angelegenheit jedoch noch lange nicht beendet, denn nach wie vor scheint Diskussionsbedarf zu bestehen, einige Gerichtstermine und Gespräche mit Verbraucherschützern stehen in Australien noch aus. Dass die fehlende LTE-Konnektivität viel am Verkaufserfolg des neuen iPads ändern wird, scheint fraglich, denn bereits wenige Wochen nach dem Release berichtete Apple von mehr als 3 Millionen verkauften Einheiten. Nutzer, die auf den neuen schnelleren Datenstandard bestehen, werden sich in naher Zukunft zumindest außerhalb der USA nach einer Alternative umsehen müssen.
via ABC News
