Amazon hat bei der Präsentation seiner neuen Kindle-Modelle Anfang September zwar keinen technologischen Benchmark gesetzt, aber trotz allem ein Raunen in der Tech-Community ausgelöst. Während vor allem die Anbindung an das Amazon-Ecosystem in den USA als Vorteil gesehen wurde, gingen wir in Deutschland bei vielen Belangen wieder mal leer aus. So kommen wir auch zum Thema. Der Kindle Paperwhite, welcher von Amazon als der fortschrittlichste und beste E-Book-Reader beworben wurde, sollte zunächst nur in den USA auf den Markt kommen.

Die Enttäuschung war hierzulande groß und nicht wenige (ich gehöre dazu) haben sich schon überlegt wie man das neue Gerät so günstig wie möglich importieren kann. Jetzt hat Amazon den richtigen Schritt getan und den Paperwhite auch endlich in Deutschland angekündigt. Auf Amazon.de ist der E-Book-Reader bereits ab 129 Euro vorbestellbar.
Man kann Amazon nicht unterstellen in der Werbung gelogen zu haben. Der Kindle Paperwhite bietet eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten, was 212 PPI entspricht. Das Gerät lässt sich über einen Touchscreen bedienen und löst damit auch den Kindle Touch ab. Es gibt wie immer zwei Ausführungen und zwar in einer reinen WLAN-Version und eine WLAN+3G-Version, mit der man kostenlos seinen Content auch unterwegs herunterladen kann. An Bord befinden sich 2 GB Speicher, der nicht erweiterbar ist. Die Akkulaufzeit gibt Amazon mit 2 Monaten an.
Neu bei Amazon ist die eingebaute Bildschirmbeleuchtung, die besonders schonend für die Augen ist und auch abends im Bett die Leselampe ersetzen können soll. Amazon Prime bietet darüber hinaus ohne Zusatzkosten die Ausleihe von über 200.000 eBooks an. Release-Termin ist der 22. November.
Ich tue mich regelmäßig schwer im Technologie-Land Deutschland mit der der Tatsache, dass wir oft auf das neueste an Tech-Gadgets etc. warten müssen, obwohl wir als einer der angeblich wichtigsten Märkte weltweit gelten. Insgesamt eine begrüßenswerte Entscheidung von Amazon.
via mobilegeeks
